2014 Fuerteventura

2013 Kreta

Im Herbst ging es nach Kreta. Im Vorfeld habe ich mich natürlich um einen Dialyseplatz gekümmert. Das Dialysezentraum war super. Die Behandlungen habe ich sehr gut vertragen und es gab keine gesundheitlichen Probleme. Kleines Übel war, dass ich morgens schon um 5.oo Uhr per Shuttleservice abgeholt wurde. Das Hotel lag fast 2 Stunden vom Zentrum entfernt. Es wurden nämlich noch andere Patienten eingesammelt. Einen Vorteil gab es dabei, ich konnte den Nachmittag wieder urlauben. Meistens habe ich mich an den Pool gelegt, etwas geschlafen oder die tolle Aussicht genossen. An den dialysefreien Tagen wurde die Insel erkundet. 

2013 Fehmarn

Im Frühsommer ging es auf die Insel Fehmarn. Dialysiert habe ich in Oldenburg. Ich wurde der Abendschicht zugeteilt. So konnte ich die ganzen Tage genießen. Es war ein sehr schöner ruhiger Urlaub. Wetter, Wind, Meeresluft und nicht zuletzt das Radfahren haben mich jede Nacht tief und fest schlafen lassen. 

2013 Sylt

Während der Zeit in Heidelberg wurden mir viele Bücher geschenkt. Eines davon hat in mir einen besonderen Wunsch geweckt: die Insel Sylt zu besuchen (zumal es dort eine Dialyse gibt).

 

In der Zeit nach der Herztransplantation und dem Nierenversagen habe ich im November 2011 in der Klinik im Bett gelegen und mir vorgestellt, wie schön es sein muss mit einer Tasse heißen Tee auf Sylt in einem gemütlichen warmen Haus zu sitzen während es draußen stürmt und schneit.

 

Nun ist Schnee auf Sylt nicht gerade an der Tagesordnung im Winter, doch, als ich im Februar 2013 meinen Wunsch erfüllt habe und erstmals auf der Insel stand, fing es am zweiten Tag leicht an zu schneien..... und auch der heiße Tee hat genauso gut geschmeckt wie ich es mir vorgestellt hatte.

2012 Mallorca - erster Urlaub mit neuem Herz

Nach etwas über einem Jahr konnte ich es kaum erwarten das Meer wiederzusehen. Meine Blutwerte waren ok, das Herz stabil und die Dialyse konnte ich, nach anfänglichen Schwierigkeiten, gut vertragen. Meinem ersten Urlaub mit neuem Herz stand also nichts mehr im Wege. Bewaffnet mit zig Tabletten und Dialysemedikation im Handgepäck ging es nach Mallorca. Das Hotel befand sich unweit der Dialyse. Morgens ging es zeitig zur Blutwäsche, so dass ich mittags wieder zurück war.

 

Der Tag an dem ich das erste Mal wieder mit den Füßen im Sand und im Wasser stand - unbeschreiblich! 

 

Das Wasser war so klar. Am liebsten wäre ich sofort hinein gesprungen. Der Dialysekatheter hat dies jedoch nicht zugelassen. Aber allein bis zu den Knien im Meer war für mich schon das Größte. Den Wind spüren, richtig durchatmen können. Der Geruch von Salz. Die Wärme der Sonne. Wie schön das Leben doch einfach sein kann. Ich war unendlich glücklich.

 

Die letzten Tage kam leider hohes Fieber und ich durfte in eine Klinik in Palma einchecken. Die Versorgung dort war sehr gut. Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt. Von der Klinik ging es zum Flughafen. Nachdem ich in Frankfurt gelandet bin auf direktem Weg nach Heidelberg in die Herzklinik. Zwei Wochen wurde ich auf den Kopf gestellt. Wahrscheinlich kam das Fieber durch das CMV-positive Herz. Ich selbst war bis zu dem Zeitpunkt nämlich negativ. Dadurch entsteht eine Risikokonstellation, die ich aber gut überwunden habe.